Modulisten im Norden – Teil 2

Ende Juli trafen sich etwa 20 Modulbauer zu einem gemeinsamen Betriebs Spielwochenende in der Mehrzweckhalle (siehe auch Teil 1 des Berichtes) in Kölln Reisiek, organisiert vom dortigen Modellbahnclub, dem MEC Kölln Reisiek.

Vom Klettergerüst aus hat man einen schönen Blick über die Halle.

Vom Klettergerüst aus hat man einen schönen Blick über die Halle.

Bedingung zur Teilnahme war das Mitbringen von mindestens einem eigenen Modul; eine Regelung, die sich bewährt hat, denn so ziehen alle an einem Strang und es gibt keine passiven Mitläufer. Am Samstag war dann „Open House“ für Gäste, die sich bei Grillfleisch und Würstchen einen Eindruck von den Spur Null Aktivitäten verschaffen wollten. Der Abend war brandgefährlich für den einen oder anderen Besucher, denn aus dem leisen Glimmen eines Spur Null Interesses wurde mit dem Regler in der Hand eine lodernde Begeisterung für den Maßstab 1:45. Von einigen Ausnahmen abgesehen kam das aktuelle Rollmaterial von Lenz, Brawa und Schnellenkamp zum Einsatz.

Ein großer Teil des Rollmaterials ist gealtert.

Ein großer Teil des Rollmaterials ist gealtert.

Der Dreh-Fiddleyard bildet einen Endpunkt des Arrangements.

Der Dreh-Fiddleyard bildet einen Endpunkt des Arrangements.

Die schon bei anderen Modultreffen bewährten Frachtkarten (Siehe auch SNM Heft 1) sorgten für einen vorbildnahen und abwechslungsreichen Betrieb – viele Rangier- und Transportaufgaben statt bloßen Umherrollens fesselten die Teilnehmer etliche Stunden lang. Gefahren wurde digital mit Lenz Equipment – die bereits bei anderen Modultreffen gemachten Erfahrungen (Siehe SNM Heft 5) sorgten dafür, dass alles von Anfang an störungsfrei rollte. Eine Zentrale, drei Booster und ein weit verzweigtes X-PressNet Netz mit Verstärkern und Stöpselbuchsen an vielen Stellen sorgten dafür, dass etwa 35 angemeldete Loks (davon etwa 15 – 20 gleichzeitig) mit Roco Handreglern über die Gleise bewegt wurden.

Im Albersdorf wird der Güterzug zur Abholung vorbereitet.

Im Albersdorf wird der Güterzug zur Abholung vorbereitet.

Der fertige Modulteil wird provisorisch um weitere Abstellgleise erweitert.

Der fertige Modulteil wird provisorisch um weitere Abstellgleise erweitert.

Eine Betriebsstelle mit Uhr, Fahrplan, Gleisplan und Wagenkarten.

Eine Betriebsstelle mit Uhr, Fahrplan, Gleisplan und Wagenkarten.

Der Personenzug eilt seinem Ziel entgegen.

Der Personenzug eilt seinem Ziel entgegen.

Ein ganzes Wochenende lang konnten die etwa 20 Teilnehmer aus drei Vereinen jede Menge Spur Null Betriebsatmosphäre spielerisch gestalten und erleben. Eine Veranstaltung, die sicher nicht die letzte ihrer Art sein wird. Ein paar Module zusätzlich passen noch in die Halle, und fast jeder der Teilnehmer hat bereits Pläne für weitere Verfeinerungen, Erweiterungen und natürlich neue Modulprojekte. Wie Modulisten halt so sind: Sie starten einfach durch.

http://www.mec-koelln-reisiek.de

Eine Reaktion zu “Modulisten im Norden – Teil 2”

  1. Christian U Antworten

    Moin Stefan,
    schöne Berichte, die machen ja richtig Hunger auf mehr!
    Und man sieht, dass schon mit Seriennmaterial (optisch ein wenig aufgemotzt) viel Spass möglich ist.
    Ich freue mich schon aufs nächste Fahrtreffen.

    Liebe Grüße aus Kölln-Reisiek
    … Christian

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.