Das Geheimnis des Zuckerzuges

Bericht vom internen Fahrtreffen der Spur Null Freunde Region Hannover (SNFRH)

Fahrtreffen sind für Modulbahner immer ein Highlight. Man kommt zusammen, um gemeinsam seinem Hobby nachzugehen. Auch wenn es sehr viel Spaß macht, mit möglichst vielen Gleichgesinnten Fahrbetrieb zu machen und eine möglichst große Anlage aufzubauen, so ist eine Veranstaltung im kleineren Rahmen mindestens genauso so reizvoll und spannend, aber auch genauso arbeitsreich in der Vorbereitung.

Obwohl Gäste grundsätzlich willkommen sind, wollten wir dieses Mal ganz unter uns bleiben. Unsere Absicht war ein sinniger Spielbetrieb, der aber etwas lockerer ablaufen sollte. Das bedeutete zielgerichteter Transport von Gütern mit Frachtkarten zu den einzelnen Betriebsstellen, aber ohne den von einem Fahrplan vorgegebenen getakteten Dienst – einfach nur mal wieder gemeinsam viel Spaß haben.

Vom Plan zum Aufbau

So wurde der Plan an den Tagen vom 08. bis zum 10.03.2019 in Ahrbergen Realität. Am späten Freitagnachmittag trafen die ersten Teilnehmer des Hannoveraner Spur 0 Stammtisches ein.

Entladen und Aufbau gingen zügig von statten, so dass am späten Abend schon erste Probefahrten erfolgten. Für die Steuerung kam die schwarze Z21 Digitalzentrale von Roco zum Einsatz. Diese wurde mit dem XpressNet und zwei W-Lan Routern verbunden. Ein Router war nur für die Roco Funk Mäuse und ein anderer für die Handy Steuerung gedacht, was für eine zuverlässige Funktion der Technik sorgte. Auf das XpressNet wollten wir wegen der guten Erfahrungen mit den neuen Lenz LH 101 Handreglern nicht verzichten.

Betrieb

Der Fahrbetrieb verlief erwartungsgemäß sehr gut und bis auf ein paar kleinere Ausfälle völlig reibungslos. Ohne den Druck eines Fahrplanes wurden Güterzüge zusammengestellt und in dem über 70 m langen Modul-Arrangement auf die Reise geschickt. Sie pendelten zwischen den sechs Betriebsstellen hin und her, um den Güterverkehr zu bewältigen. Außerdem fuhren noch zwei Personenzüge diese Strecke, um den Personenverkehr abzuwickeln.

Neben den normalen Frachten, wie Kohle, Kisten, Traktoren und anderen Ladegütern, wurden auch allerlei Süßigkeiten versendet, natürlich ordnungsgemäß mit Frachtkarten.

Es gab aber ein geheimnisvolles Phänomen: Wenn ein bestimmter Lokführer einen Zug mit der süßen Fracht fuhr, verschwand die Ladung auf geheimnisvolle Weise. Der Zug samt Papieren erreichte zwar ordnungsgemäß sein Ziel, aber die Ladung war weg. Nach eingehender Befragung meinte der Mitspieler, dass bei den langen Strecken und der langen Fahrt die Dienstfähigkeit des Personals durch ausreichende Energiezufuhr sichergestellt werden müsse …

Dieses interne Fahrtreffen machte wieder einmal sehr viel Freude und brachte uns Erkenntnisse, welche wir für zukünftige Veranstaltungen nutzen wollen. Wir freuen uns schon sehr darauf.

Eine Reaktion zu “Das Geheimnis des Zuckerzuges”

  1. Ein umfassender Bericht, der auch von mir als Laie durchweg verstanden wurde.
    Selbst den Grund des „Verschwindens“ der süßen Ladung konnte ich verstehen. 😉

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