Stefan Karzauninkat
Spielwarenmesse 2014: Preiser Neuheiten
Der Figurenspezialist kündigt mehrere Sets mit neuen Spur Null Figuren an. Man hat erkannt, dass für Spur Null am ehesten die klassischen Figuren fehlen, Reisende in Epoche 3. Das ist zwar gemessen an den kunterbunten Ideen und Szenen für Spur H0 ein bisschen langweilig, aber Szenen nah am Gleis werden nun mal am ehesten gebraucht – und damit voraussichtlich auch verkauft.

Spielwarenmesse 2014: E 94 von M.T.H. / Busch
Das „Deutsche Krokodil“, die E94 war auf dem Busch und M.T.H. Stand in allen vier geplanten Ausführungen als Prototyp zu sehen. Es wird eine DB Version in grün Epoche 3, ozeanblau DB Epoche 4 geben, dazu eine grüne Varianten der ÖBB in Epoche 4 und eine jaffa-orange der ÖBB der Epoche 5. Es ist wirklich erstaunlich, wie viele Unterschiede der Vorbildausführungen im Modell berücksichtigt wurden.

Spielwarenmesse 2014: Brawa Neuheiten
Der letztes Jahr angekündigte Breuer Rangiertraktor war als fast fertiges Modell auf der Messe zu sehen. Das knuffige kleine Vehikel ist wirklich gut gelungen; jeder der etwas skeptisch ist, sollte das Teil mal in Betrieb sehen. Obwohl an dem Teil vermeintlich „nix dran“ ist, entdeckt man doch eine Menge Details.

Spielwarenmesse 2014: BR 44 von M.T.H. / Busch
Die schwere Dampflokomotive BR 44 wurde einigermaßen überraschend von M.T.H. vorgestellt und ist erstaunlich weit gediehen – es gibt sogar einen fahrfähigen Prototypen. Das Modell ist weitgehend aus Metall hergestellt, mit Anbauteilen aus Kunststoff. Es soll in vier Versionen kommen (siehe Neuheiten-Ankündigung), eine davon war auf dem Busch Stand zu sehen.

Spielwarenmesse 2014: Lenz, Teil 2 – Güterwagen
Jede Menge offene Güterwagen: Zwar waren die Modelle auf den inoffiziellen Planungslisten der vergangenen Jahre zu finden, aber offiziell angekündigt sind die Wagen erst mit dieser Messe. Die offenen Wagen der Kriegs- und Vorkriegsbauart „Linz“ und „Villach“ waren bereits als Formmuster auf dem Stand zu sehen.

Spielwarenmesse 2014: Lenz, Teil 1 – Lokomotiven
Die Neuheiten-Ankündigungen zur Spielwarenmesse 2014 waren diesmal recht zurückhaltend, getreu der neuen Maxime, Neues erst anzukündigen, wenn es Muster aus den Formen gibt. Das führt dann im Umkehrschluss dazu, dass Messen jedes Mal spannend und überraschend sind, denn dort kann man sehr konkrete Fortschritte bestaunen. So auch dieses Mal.

Modell des Jahres 2013: VT 98 von Lenz
Der Alba Verlag hat auch dieses Jahr am Abend vor der Spielwarenmesse wieder das durch eine Leserwahl ermittelte Modell des Jahres prämiert. Für Spur Null wurde für das Modelljahr 2013 die Schienenbusgarnitur von Lenz ausgezeichnet. Dabei gab es eine ungewöhnliche Überraschung.

Kesselwagen M.T.H, Busch Sonnenblumen und Wasserturm
M.T.H. bringt neue Lackierungsvarianten zu den bekannten Kesselwagen: Eine knallblaue Aral Lackierung, leuchtend gelbe D.H.L Farben, ein grüne On Rail und ein grauer Ermewa-Wagen. Die modernen Kesselwagen passen für Epoche 4 und 5 und kommen mit den bekannten Features der Vorgänger.

Brawa Neuheiten 2014
Für 2014 lässt es Brawa in Sachen Spur Null etwas ruhiger angehen; das Neuheitenfeuerwerk spielt sich eine Nenngröße kleiner bei H0 ab. Aber auch für die Nuller gibt es Neues: Eine Formneuheit ist der pa-Behälter für Bier mit der Bezeichnung Ddikr. Ihn gibt es zusammen mit dem bekannten Behältertragwagen BTs 30 und drei Lackierungs- und Nummernvarianten.

Lenz Neuheiten 2014
Das Lenz Neuheitenblatt für 2014 kommt geradezu entspannt daher. Schon im Einführungstext informiert Bernd Lenz darüber, dass man in Zukunft Neuheiten immer erst dann ankündigen werde, wenn die ersten Muster aus den Formen vorliegen. Es gibt also keine Neuheitenflut, aber dennoch die eine oder andere Überraschung.

Landmaschinen aus dem 3D-Drucker
Die neuen 3D-Drucktechniken sind in aller Munde. Oft liest und hört man von der neuen Technologie und davon, dass sie den Modellbau revolutionieren werde. Tatsächlich: Die Technik entwickelt sich rasend schnell. Schon gibt es 3D-Drucker für wenige tausend Euro, und eine ganze Reihe unterschiedlicher 3D-Verfahren stehen zur Wahl. Allerdings sind nicht alle für unsere Modellbauzwecke geeignet, denn die Auflösung billiger 3D-Drucker reicht (noch?) nicht aus: Viele Details können nicht nachgebildet werden, und selbst auf glatten Flächen sieht man einzelne Schichten, die aufwendig verschliffen werden müssen.


























