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Stefan Karzauninkat

Die Kurzkupplungskulisse von Schulz Modellbahnen

Kaum bemerkt von der Öffentlichkeit hat Michael Schulz eine kleine Revolution für Freunde der Lenz Kupplung entwickelt: Eine Kurzkupplungskulisse, die  problemlos auch bei all den Spur Null Wagen nachzurüsten ist, die ein offenes und gut einsehbares Fahrgestell haben.

Denn die inzwischen in mehreren Ausführungen von Moog und Schnellenkamp erhältlichen Kurzkupplungskulissen für die lenz Kupplung haben leider alle einen Nachteil: Sie haben eine große Grundplatte, in der die Kurzkupplung geführt wird. Diese Grundplatte verschwindet normalerweise unter dem Wagenboden und stört nicht weiter, ist aber immer dann deutlich sichtbar, wenn der Wagenboden nur aus offenen Trägern besteht, wie das zum Beispiel bei den weit verbreiteten Kesselwagen und offenen Wagen von 0-Scale der Fall ist.

Das Prinzip der Kurzkupplungskulisse
Das Prinzip der Kurzkupplungskulisse

 

Addie Dieseltankstelle 13000 Liter

Tankanlagen von Addie lieferbar

Von Addie lieferbar sind Bausätze zweier oberirdischer Tankanlagen, die zum Beispiel prima in größere und kleinere BWs passen: Die größere hat einen Tank von 13000 Litern und eine separat frei stehende Zapfsäule. Sie kostet 44,50. Der kleinere Tank (für 39,50 Euro) fasst 5000 Liter, dort ist die Zapfsäule am Tank montiert.

Addie Dieseltankstelle 13000 Liter
Addie Dieseltankstelle 13000 Liter
Lenz Messeanlage mit Erweiterung

Intermodellbau Dortmund 2010

Vom 14. bis zum 18.4.2010 fand eine der größten, wenn nicht die größte Modellbau Messe in Deutschland statt. Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren gab es eine Menge Spur Null zu sehen, und natürlich kann der aufmerksame Betrachter auch eine Menge Inspiration aus Anlagen anderer Spurweiten ziehen.

Natürlich war die Firma Lenz wieder vertreten, mit einem inzwischen erweiterten großen Fahrdiorama: Das Arrangement bekam über die gesamte Länge eine Verbreiterung, so dass die Module jetzt um 30 Zentimeter breiter sind und die Landschaft deutlich großzügiger wirkt. Etliche Details wie die kleine Hütte von Modellbau Luft waren integriert.

Lenz Messeanlage mit Erweiterung
Lenz Messeanlage mit Erweiterung
Fässerladung

Lade gut

Ladegut Fässer

Offene Wagen bieten immer eine Möglichkeit, all das auf den Weg zu bringen, was man schon immer mal verschicken wollte. Hier ein paar nette Beispiele von Thomas Bramloch. Die gezeigten Wagenmodelle sind zum großen Teil selbst gebaut, oder stark umgebaut und gesupert.

Die Fässer kennt der eine oder ander vielleicht schon, aber das bunte Ensemble ist immer wieder mal einen Blick wert; es muss ja nicht immer Kohle sein. Obwohl eigentlich immer wieder ein schöner Blickfang, gibt es (soweit bekannt) derzeit Fässer nur als Restbestand (hier von Besig) oder von ausländischen Herstellern. Sehr schade.

Fässerladung
Fässerladung

Fässer aus Resin aus der Tschechischen Republik

Fässer in Zinnguss aus UK

Stahlfässer bei Addie

R4 mit Ladeklappe zum Öffnen

Back to the Seventies

Viele kennen ihn noch, den legendären R4 von Renault, der ab den 60er bis in die 90er Jahre eine universelle Transportkutsche war. Ganz ohne Luxus, dafür aber mit hochbeinigem Geschaukel und Platz für eine ganze Familie oder einen halben Blumenladen. Wer Ladegut für seine Autotransporter sucht und nicht immer nur den ollen Käfer (so schön er auch sein mag) verladen will, der kann ja mal einen Blick auf die R5 Kollektion werfen. Der Wagen passt in Epoche 3 und 4, denn er wurde von 1961 bis 1992 und damit über 30 Jahre lang produziert 7,5 Millionen Exemplare liefen vom Band, entsprechend waren sie auch in Deutschland überall im Straßenbild zu sehen. Für den Einsatz beim Autohändler oder der Autoverladung gibt es günstige Modelle bei solider Detaillierung, und in allerhand Farbversionen. Die französischen Nummernschilder lassen sich ja leicht auswechseln.

R4 mit Ladeklappe zum Öffnen
R4 mit Ladeklappe zum Öffnen
Wenz 16 Meter Drehscheibe mit Gitterrost

Wenz 16 Meter Drehscheibe lieferbar

Seit kurzem liefert Wenz die 16 Meter Drehscheibe als (Etappen-) Bausatz aus. Der Bausatz besteht aus der Grube mit Antrieb (Etappe 1 für 350 Euro), der Bühne (Etappe 2 für 395 Euro) und der Beplankung der Bühne, wahlweise mit Holzplanken (Etappe 3a für 42 Euro) oder Gitterrost (Etappe 3b für 215 Euro).

Wenz 16 Meter Drehscheibe mit Gitterrost
Wenz 16 Meter Drehscheibe mit Gitterrost

Das Vorbild entspricht einer platz sparenden, „kleinen“ Drehscheibe, wie sie schon zu Länderbahnzeiten gebaut wurde (zu der Zeit mit Holzplanken). Die Grube ist nur umgerechnet 1,45 Meter tief, die Drehscheibenbühne hat eine Modell-Nutzlänge von 376,5 mm. Damit passen auch mittelgroße Schlepptenderloks wie die BR 38 oder BR 55 auf die Drehbühne.

Rechtes Gleisfeld des Bahnhofs: Einfahrt einer BR 86 mit einem Zug aus Donnerbüchsen

Modulanlage der Arge Spur 0 in Hamburg

Am letzten Märzwochenende 2010 gab es in Wentorf bei Hamburg das große Oval der Arge Spur Null Hamburg zu sehen. Die Anlage ist etwa 17 mal 8 Meter groß. Eine doppelspurige Strecke führt über die Module, eine eingleisige Strecke führt zu einem kleineren Oval in der Mitte und zu einem Abstellbahnhof mit fünf Gleisen. Der Bahnhof umfasst samt Weichenstrassen die gesamte Länge einer Anlagenseite.

Rechtes Gleisfeld des Bahnhofs: Einfahrt einer BR 86 mit einem Zug aus Donnerbüchsen
Rechtes Gleisfeld des Bahnhofs: Einfahrt einer BR 86 mit einem Zug aus Donnerbüchsen
Wellingdorfer Kellerbahn

Regionaltreffen der Arge Spur Null in Wentorf 2010

Am Wochenende des 27. und 28.3. 2010 fand Wentorf bei Hamburg ein Regionaltreffen der Arge Spur Null statt. Neben einer H0 Anlage des MEC Börnsen Wentorf und einer H0 Anlage der Gebirgsbahn Dampfbahn Furka e.V. waren nicht weniger als fünf verschiedene Spur Null Anlagen zu sehen.

Einige Anlagen waren in der gut beleuchteten Turnhalle aufgebaut, einige in der leider etwas schummerig beleuchtete Aula der Realschule. Im Einzelnen waren es die Wellingdorfer Kellerbahn des Freundeskreises Schmalspurbahnen, und eine Modulanlage von Werner Zilske, Friedel Adler, und Nils Bussert, die noch im Rohbau zu sehen war, aber von jungen Nachwuchs-Modellbahnern rege genutzt wurde. Weiter gab einen ebenfalls noch im Rohbau befindlichen Bahnhof von Uwe Schleicher (Eisenbahnfreunde Bad Oldesoe) und die Modulanlage des 0e Club Hamburg. Die Turnhalle dominierte das große Oval der Arge Spur in Hamburg.

Wellingdorfer Kellerbahn
Wellingdorfer Kellerbahn
Lenz Weiche mit elektrischem Antrieb

Die elektrische Weiche von Lenz

Viele Modellbahner haben lange darauf gewartet, und seit ein paar Tagen ist sie nun erhältlich: Die elektrisch angetriebene Weiche von Lenz. Sie basiert auf der bekannten Handweiche, entsprechend ist die Weichengeometrie identisch.

Der unsichtbare Antrieb

Der Unterschied zwischen Handweiche und elektrisch angetriebener Version verbirgt sich in der Weichenantriebsattrappe und den beiden Schwellen direkt neben dem Zungengestänge der Weichenzungen.

Lenz Weiche mit elektrischem Antrieb
Lenz Weiche mit elektrischem Antrieb

Jede der beiden Schwellen ist hohl und beherbergt eine kleine elektrische Spule, eine für jede Stellrichtung. Die beiden Schwellen sind unten mit einem Stück Kunststoff verbunden, so dass eine Mulde entsteht, in der die Stellstangen laufen. Der nach unten geschlossene Abschluss ist ein wichtiges Detail, denn so können beim Einbau der Weiche keine Schottersteine zwischen die Antriebsteile gelangen und die mechanischen Elemente auch nicht verklebt werden.

Puristen mag es stören, Betriebsbahner weniger: Durch den Magnetspulenantrieb schnappt die Weiche hörbar um. Der eine freut sich über die akustische Rückmeldung und den sicheren Betrieb, der andere bevorzugt die langsame Bewegung – das ist Ansichtssache.

Beachley Dock

Bericht aus Buseck 2010

1000 Kilometer in drei Tagen und zwei erlebnisreiche Tage später… es war ein interessantes Treffen mit vielen netten Gesprächen und tollen Anlagen, und einer großen Zahl von Händlern und Kleinserienherstellern. Nach dem Eindruck etlicher Besucher und auch Händler waren dieses Jahr allerdings deutlich weniger Besucher als letztes Jahr – mangels Vergleichmöglichkeit kann ich das aber nicht bestätigen.

Neben den Händlern und Herstellern gab es einige wirklich sehr, sehr sehenswerte Anlagen. Die holländische Anlage „Beachley Dock“ hat im Mutterland der Eisenbahn und des Eisenbahnmodellbaues diverse Male einen ersten Preis abgeräumt. Und das mit Fug und Recht, denn wenn man davor steht, dann wird man von der tollen, mit Klängen der Küste untermalten Szenerie wirklich gefangen. Es gab ja schon diverse Bildstrecken über diese tolle Anlage, aber ich war überrascht, wie viel es noch zu entdecken gab, was auf keinem Foto bisher auftauchte. Ich glaube, da ist mir eine hübsche Fotostrecke gelungen, die diesem Motiv noch ein paar überraschende Ansichten entlocken wird. In einem separaten Beitrag mehr dazu.

Beachley Dock
Beachley Dock
Modell des Jahres 2010: Kiss BR 78

Kiss liefert zweite Serie der BR 78 aus

Dieser Tage beginnt die Auslieferung der zweitern Serie der erfolgreichen BR 78, ab 15.3.2010 wird versendet. Da Kiss neben denen für die Vorbesteller immer ein paar Exemplare extra herstellt, ist für alle diejenigen, die noch kein Modell haben und sich kurzfristig entschließen möchten, jetzt die Gelegenheit dazu, das Modell des Jahres 2009 zu besorgen.

Modell des Jahres 2010: Kiss BR 78
Modell des Jahres 2010: Kiss BR 78
Holzhütte von Modellbau Luft

Holzhütte und Plumpsklo von Modellbau Luft

Es gibt nicht viele Gebäudemodelle für Spur Null. Schade einerseits, denn die Großserienhersteller wie Faller und Co. sehen in Spur Null keinen lukrativen Markt. Zum Glück andererseits, denn so bleibt den Spur Null Modellbahnern das Schicksal anderer Modellhäuslebauer erspart: Uniforme, plumpe Plastikkisten, deren Wurzeln in den Produktionsmethoden der 50er Jahre des letzten Jahrhunderts liegen, findet man nicht in Spur Null. Stattdessen gibt es eine rührige Kleinserienszene, die neue Materialien ausprobiert und auf ungewöhnlichem Weg neue und innovative Modelle kreiert.

Holzhütte von Modellbau Luft
Holzhütte von Modellbau Luft
Kaelble KDV 22 Z 8 T von NZG

Kaelble Zugmaschine für Culemeyer Strassenroller in 1:50

Die Firma Kaelble war in den 50er und 60er Jahren der bevorzugte Hersteller für schwere Zugmaschinen. Die Deutsche Bundesbahn benutzte die gewaltigen Lastwagen (die damals hierzulande noch nicht Trucks hießen), um den Culemeyer Straßenroller zu ziehen. Diese überschweren Anhänger, die auf Vollgummireifen liefen, konnten komplette Güterwagen (und gelegentlich auch Lokomotiven) laden und diese zu entlegenen Industriebetrieben transportieren, die auf diese Weise ohne Umladen an das Schienennetz angeschlossen werden konnten.

Kaelble KDV 22 Z 8 T von NZG
Kaelble KDV 22 Z 8 T von NZG