Fremo Herbsttreffen Stromberg (HTS) 2018

Betriebskonzept

Vom 3. Bis 6. Oktober pilgerten wieder über 40 Spur 0 und Spur 0e-Jünger in die Deutscher-Michel-Halle zu Stromberg zum Fremo-Herbst-Fahrtreffen 2018.

Und „Pilgern“ war auch unter anderem das Motto des Zusammenwirkens von Regel- und Schmalspur, sollten doch erstmalig Pilger-Kurswagen (in Form von Bayerischen Lokalbahnwagen) vom Regelspur-Gleis via Rollwagen zur Pilger-Basilika zum fleißigen Glöckner zu Dajöh im Schmalspur-Bereich befördert werden. Den Transport übernahm z.B. die erst kürzlich gegründete „KS RailTrans“ mit Ihren nagelneuen farbenfrohen GE Diesel-Maschinen aus dem Hause KS Modellbahnen.

Zum Ende des Fahrplanes mussten diese Wagen dann wieder pünktlich am Übergabepunkt zur Regelspur am Fiddleyard „Bubenhausen“ stehen, um als Kurswagen dann die Fahrt Richtung Abstellbahnhof AA1 anzutreten.

Überhaupt bildete der Personenverkehr im Regelspur-Bereich bei diesem Fahrtreffen einen Schwerpunkt. Diverse VT`s, Silberlinge, Umbauwagen, Donnerbüchsen, MCi`s und noch einiges mehr, bis hin zum Schweizer TEE Ram, bestückten die N-, E-, Tourismus- und Museumszüge.

Als Sonderzug wurde aber auch mal die Überführung eines 90-Tonnen-Kranes in den Fahrplan eingeschleust.

Auch der Frachtverkehr wurde mit neuen Aufgaben versehen. So waren neben Fahrdienstleiter- und Rangierer- auch erstmalig Frachtmeister-Dienste eingeplant, die sich um Anforderungen von Frachten inkl. der Bereitstellung von Leerwagen und der Rückführung von Wagen zu kümmern hatten. Dieser Versuch, den Frachtverkehr noch interessanter zu machen hat noch Ausbaupotenzial, ist aber auf dem richtigen Wege.

Zudem galt es auch sieben Fahrdienste zu bewältigen.

Herbsttreffen 2018 Gleisplan

Herbsttreffen 2018 Gleisplan

Technik und Aufbau

Nachdem der Aufbau der Arrangements in routinierter Weise erfolgte, konnten bereits am Nachmittag die ersten erfolgreichen Testfahrten durchgeführt werden.

Die Kombination aus ECoS und Mobile Control, sowie TouchCab hatte sich ja bereits in den zurückliegenden Fahrtreffen bestens bewährt, so auch dieses Mal.

Auf ca. 100 m Meter Regelspur-Fahrstrecke ging es vom Abstellbahnhof AA1 über „Sternberg“ (mit dem Abzweig nach „Bubenhausen“) via „Tauki AG“ und „Thelbach“ in den Kreuzungsbahnhof „Blumfeld“. Von hier folgte die Streckenführung über den Abzweig „Hölle“ zum Bahnhof „Quasseldorf“, wo sich die Strecke in den Ast nach „Kleinert“ über die „Muttertaler Schraubenwerke“, bzw. in den Abstellbahnhof AA2 teilte.

Der nun schon häufiger im Einsatz befindliche Übergabebahnhof Werkelburg mit seiner Rollwagenrampe bildete auch dieses Mal den Anknüpfungspunkt an die Regelspur. Mit einer Köf als Ortslok wurden die in Bubenhausen abgestellten Wagen auf die Rampe geschoben und dann im Schmalspurland verteilt.

Lange Züge und lange Fahrten prägten den Verkehr zwischen der Kalksteinverladung von Werkelburg und dem Zementwerk Grafenberg. Die Gesamtstrecke des Schmalspurteiles wird so an die 120 m aufgewiesen haben. Der Fahrplan im Schmalspurbereich wurde dieses Mal intensiver aufgenommen, als bei vorherigen Veranstaltungen – und es gibt auch schon weitere Überlegungen diesen noch abwechslungsreicher zu gestalten.

Das vorher an manchen Stellen doch „luftig“ aussehende Arrangement wurde aber reichlich mit Basteltischen dazwischen gefüllt und so manche Lok und so mancher Decoder wurde während des Treffen vervollständigt, verbaut und programmiert. Viel zu schnell verging die Zeit und schon musste wieder mit dem Abbau begonnen werden.

Die Teilnehmer können auf eine rundherum gelungene Veranstaltung zurückblicken und freuen sich schon sehr darauf, wenn es in 2019 wieder heißt „Sommer, Sonne, Stromberg“.

Weitere Bilder von der Veranstaltung findet man auch im SNM-Forum.

Text: Thomas Krüger, Detlef Racky. Fotos: Thomas Krüger, Thomas Zube

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