Schnelle Züge unter Draht

Okay, nicht viele fahren in ICE in Spur 0. Manche schon, Hartmut Kolkmeyer zum Beispiel auf seiner Anlage, die in Epoche 4 und 5 spielt, und die alle Voraussetzungen für den Einsatz des ICE erfüllt. Lange, zweigleisige Strecken, großzügige Radien, und vor allem: Strom von oben, in Form einer perfekt gestalteten Oberleitung. Die wird zusammen mit der ganzen Anlage in Heft 10 des SNM ausführlich vorgestellt.

    Der ICE wartet auf grünes Licht

Der ICE wartet auf grünes Licht

    Anlage mit Oberleitung in Ausgabe 10

Anlage mit Oberleitung in Ausgabe 10

Wie man das nötige Personal für den ICE bekommt, das kann man hier nachsehen. Klick aufs Bild…

Neulich, an der Bar...

Neulich, an der Bar…

http://youtu.be/2NVU7S8KyUo

Mehr dazu in Heft 10.

5 Reaktionen zu “Schnelle Züge unter Draht”

  1. Friedrich Bollow Antworten

    Hallo,
    prima Anlage, gutes Bild. Jetzt kommt´s:
    (und das ist keine Nietenzählung) Die Weiche links im Bild steht falsch, sie muss bei Regelfahrten Flankenschutz bieten. Das ist gar keine Regelfahrt? ok.

    Viele Grüße
    Friedrich Bollow

  2. Hallo Stefan,

    danke für die tollen Bilder einer beeindruckenden Anlage! Gefällt mir gut, endlich mal was in Spur 0, was sich nicht nur um „Wurstkessel“ dreht und auch mal die modernere Eisenbahn zeigt.

    @Friedrich Bollow: Regelfahrt? Was soll das sein? Die Eisenbahn in Deutschland unterscheidet zwischen Rangierfahrt (ohne Flankenschutz) und Zugfahrt (mit Flankenschutz), letztere noch weiter unterschieden als Zugfahrt mit Hauptsignal und als Zugfahrt ohne Hauptsignal. „Regelfahrt“ gibt es da nicht. Zum Bild: Richtig, die Weiche liegt in Linkslage, das wäre, wenn es sich bei der Bewegung des gezeigten Triebwagens um eine Zugfahrt mit Hauptsignal handeln würde, nicht korrekt. Doch handelt es sich um eine Zugfahrt mit Hauptsignal? Es könnte eine Ausfahrt oder eine Einfahrt sein. Wenn es eine Ausfahrt sein sollte, kann man das nicht eindeutig erkennen, da die Stellung der Lichtsignale von der Rückseite nicht erkennbar ist. Aber es sitzt kein Triebfahrzeugführer im Führerstand, also fährt der Triebwagen nicht auf uns zu – es handelt sich also nicht um eine Ausfahrt. Wenn es eine Einfahrt sein soll, dann fehlt dem Triebwagen die Signalisierung des Zugschlusses. Also wird es auch keine Einfahrt sein. Folglich kann man Zugfahrten ausschließen. Bleibt noch, dass es sich dabei um eine Rangierfahrt handelt. Dafür spricht die fehlende Signalisierung am Fahrzeug. Bei einer Rangierfahrt kann die Weiche in der gezeigten Stellung sein, wichtiger ist das Lichtsperrsignal, welches auch bei einer Rangierfahrt Flankenschutz gewähren muss. Und das tut es, es zeigt Sh0.

    Also halten wir fest: Das Bild zeigt keine Zugfahrt, sondern eine Rangierfahrt und die Weichenstellung ist dafür nicht von Belang.

    Also kein Fehler im Bild und kein Grund für irgend eine Nietenzählerei….. 😉

    Mir persönlich ist das egal, ob die Weiche „richtig“ steht oder nicht – mir gefällt das Bild! Da hat der Erbauer eine Wahnsinns-Anlage gebaut! TOLL

    Gruß
    Stefan P.

  3. Oh man, scheinbar kann ich links nicht von rechts unterscheiden…. 😉

    Also die Weiche liegt in Rechtslage und nicht, wie ich geschrieben habe, in Linkslage. Sorry! Aber die anderen Aussagen sind davon nicht betroffen.

    Gruß
    Stefan P.

  4. Hallo Friedrich,

    wenn Du der Werbung vertraust… Schau mal in das einschlägige Regelwerk: Das Wort „Regelfahrt“ kommt in der Richtlinie 408 – Züge fahren und rangieren – nicht vor.

    Und was Deinen Einwand betreffs der Wurscht angeht: Lies meinen Text, denn bei einer Rangierfahrt ist die gezeigte Weichenlage vorbildgerecht. So what?

    Gruß
    Stefan P.

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