Fast schon irritierend, diesmal gibt es keine Weltuntergangs-Vorhersage wie letztes Jahr. Wenn 2013 die Majas mit düsteren Zukunftsprognosen dran waren, dann angesichts des milden Winters diesmal vielleicht die Eskimos? Nicht mal auf den Weltuntergang ist mehr Verlass. Aufs Wetter sowieso nicht, und wie steht es mit der Bahn?
So ganz ohne extremes Wetter wurde ich diesmal überraschend pünktlich die 600 Kilometer zur Festtafel gekarrt und wieder zurück, ganz entspannt. Die Platzreservierung funktionierte, nette Menschen verkauften gekühlte Getränke im Zug, und es gab keine der vielen Ausreden Entschuldigungen wegen „technischer Probleme“, oder „Hamster des Zugführers war erkältet“ oder ähnliches. Nix, alles ganz geschmeidig.
In bester Wahrsager Tradition (früher die Zukunft aus geworfenen Tierknochen, heute aus Zugverspätungen gelesen) wage ich auch mal eine Vorhersage:
Das wird gut, das Jahr 2014. Wir werden uns einfach nicht über verspätet ausgelieferte neue Modelle ärgern, denn Verspätungen wird es kaum geben. Und wenn, wen juckt es? Wir werden erleben, dass die Spur Null weiter Fahrt aufnimmt und ganz entgegen dem allgemeinen Trend weitere Mitmacher und Freunde finden wird. Und diese werden ihre schlechten Gewohnheiten zusammen mit alten Schachtelstapeln verkaufen und sich auf die schönen Dinge des Hobbys konzentrieren: Nicht immer mehr und mehr vom Gleichen aufhäufen, nicht Rollmaterial horten, nicht zurücklehnen und fordern, sondern aktiv dem Hobby die Gelegenheit geben, das Leben zu bereichern. Sich einlassen, neugierig bleiben und offen für Neues. Entspannung suchen und finden.
Spur Null heißt mehr Details, mehr Landschaft, mehr Gemeinschaft, mehr Freude am Fahren. Darauf trinke ich einen.
Stefan Karzauninkat


Frohes Neues Jahr 2014 an alle Spurnuller.
Hallo Stefan,
Danke für die ermutigenden Worte, die hoffentlich zu Tugenden in der Gemeinde werden 🙂
Dir alles Gute für 2014 wünscht
Thoralf
Hallo Stefan
Super – bei der großen Bahn meckern, was das Zeug hält – aber bei der Spur 0 org Zitat: Verspätungen wird es nicht geben und wenn – wen juckts…
Ein derber Tiefschlag für alle Eisenbahner!!!
Ich lade Dich gerne mal ein mit mir mal am Wochenende durch den Pütt zu fahren – dann kannst Du mal live erleben, wo Deine ganzen „Ausreden“ herkommen.
MfG
Lieber Thomy
Es ist schön zu sehen, dass es Eisenbahner gibt, denen es nicht schnurz ist, was mit der Bahn und den Fahrgästen passiert, hab auch schon anders erlebt. Ich denke, dass viele Probleme Altlasten des Sparwahn der „Wir müssen an die Börse“-Mehdorn Ära sind und freue mich jedesmal, wenns besser wird, wie zum Beispiel bei besagter Reise. Fahre nämlich auf Fernstrecken lieber Bahn als Auto, auch wenns manchmal Nerven kostet. Aber das ist nicht der Platz für Grundsatzdebatten, hier gehts um das Modell. Frohes Neues!
Hallo Stefan,
zuerst auch einmal Dir ein gutes, neues Jahr 2014.
Zitat von Dir: „Aber das ist nicht der Platz für Grundsatzdebatten, hier gehts um das Modell.“
Wenn es hier ums Modell geht, hätten diese Worte von Dir hier auch keinen Platz gehabt – ich zitiere: „und es gab keine der vielen Ausreden (Anmerkung Stefan P.: im Original ausgestrichen, hier leider nicht darstellbar) )Entschuldigungen wegen „technischer Probleme“, oder „Hamster des Zugführers war erkältet“ oder ähnliches…“.
Mit dieser Wertung diskreditierst Du alle Eisenbahner, die mit der eigentlichen Erbringung der Zugleistung zu tun haben. Diese Eisenbahner haben es nicht nötig, Ausreden zu tätigen, schon gar nicht in der angeführten Form. Wenn Du hier an dieser Stelle aber auf die (politischen) Gründe, die zur aktuellen Betriebssituation bei der großen Bahn geführt haben, eingehen willst, möchte ich Dich nochmal zitieren: „Aber das ist nicht der Platz für Grundsatzdebatten, hier gehts um das Modell.“ Warum hältst Du Dich nicht selber auch daran?
Gruß von einem Eisenbahner, der auf der Arbeit keine Ausreden nötig hat.
Stefan
Hallo zusammen, allen ein Frohes Neues Eisenbahnjahr. Mein Motto fuer 2014: Nicht alles so ernst nehmen, vor allem das nicht, was so gelegentlich geschrieben wird. Hp1 fuer spur 0, nobbi
Hallo zusammen,
und ein frohes neues Jahr!
Eins vorweg!!!
Euch allen nur das Beste und bleibt gesund!
Nun warten wir mal ab was das Jahr so bringt. Ich hoffe das ein jeder seinen Weg für sich findet.
Ich rege mich nicht mehr über Lieferzeiten…Ankündigungen und Co aus…was bringt es einem!? Peinlich ist es für die Hersteller. Ich habe mich auch aus sämtlichen Foren abgemeldet. Stelle frest, dass man in der virtuellen Welt einen „Aufreger“ produziert nachdem anderen. Dies beziehe ich nicht auf fas SNM allein sondern generell.
Ich freu mich dieses Jahr auf genau zwei Dinge….58er von Kiss und die 50er von KM1 sowie die ersten Module in Spur 1…wohlgemerkt Spur 1.KM1legt die 50er nochmal auf…eine Homage an die 50622 wird es bei mir…aber nicht der Museumsdampfer.
Dazu würde ich mich über Vissmann Formsignale freuen….wenn diese kommen für 0. Soweit war es das für mein Jahr 2014…was in der einen Spurweite nicht geht…das realisiere ich in anderen Spurweiten.
Mit der 58er soll die Sammlung meiner Spur 0 Loks auch abgeschlossen sein…weniger ist bekanntlich mehr.
Dazu genieße ich den Anlagenbau.
In diesem Sinne ein frohes neues Jahr.
Noch was zu echten Eisenbahn..ich bin Lokführer und liebe Hobbyeisenbahner, ich kann euch verstehen…aber wir an der Basis geben unser Bestes…bei Zugausfällen und Co sind wir die letzten die was daran machen können….soll keine Entschuldigung sein….
Hallo Stefan K.
Danke für die Antwort. Die meisten von uns versuchen wirklich Ihr bestes, um den Zug am „laufen“ zu halten. Ist manchmal wirklich nicht einfach… (Ich glaube, der „erkältete Hamster“ hat das Fass ein wenig zu voll gemacht…)
Dir auch ein frohes neues Jahr, ein dickeres Fell fürs Forum und vor allen Dingen Gesundheit!!!
Viele Grüße
thomy
Hallo,
ich stelle fest, egal was man schreibt und meint, es gibt immer einen dem dies nicht passt.
Meine Einstellung ist, wem es passt ist ok und wem es nicht passt, wen regt dies auf.
Allen ein gutes Jahr 2014.