SNM Heft 29

SNM Heft 29

SNM Heft 29

Eine ganze Menge Eigenbau-Themen finden sich in dieser Ausgabe: Eckhard Huwald zeigt, wie man sehr einfach einen weit verbreiteten Güterwagen der 1950er bis 1970er Jahre betriebssicher auf die Gleise stellt, Mario Helms erklärt im zweiten Teil der Serie über selbstfahrende Autos, worauf man beim Straßenbau achten muss.

Um Brücken- und Gewässerbau geht es im Beitrag von Hans Wunder – die Tipps zur fränkischen Landschaft lassen sich ohne weiteres auf andere Landstriche übertragen. Jürgen Hans gibt Einblicke in die Entwicklung eines Lasercut-Bausatzes und die besonderen Überlegungen bei der Übertragung des Vorbildes auf das Modell. Und er beschreibt, wie ein Kartonmodell idealerweise zusammengebaut wird.

Wer viel Betrieb macht, der muss wie auch beim Vorbild seine Fahrzeuge ab und zu warten; Oliver Suhl gibt Tipps, wie das bei Messingdampfern zu machen ist. Ein Anlagenvorschlag für Besitzer vieler Lokomotiven kommt von Heinz Lomnicky – ein Betriebsdiorama mit dem Thema Betriebswerk ermöglicht auf wenig Grundfläche viel Modellbau und bietet eine attraktive Bühne für Zugfahrzeuge.

Die diesmal vorgestellte Anlage kommt mit sehr wenig Platz aus: Die Schmalspuranlage VEB Rügenkreide ist für Ausstellungen konzipiert und erzählt auf kleinem Raum jede Menge Geschichten– der Erbauer hat einen gekonnten Spagat zwischen einer politischen Botschaft und einer unterhaltsamen Präsentation hinbekommen. Und weil wir gerade bei Politik sind: Ein paar Hintergründe zur aktuellen Preispolitik in der Spur Null gibt es im Artikel „Preisexplosion in Spur 0?“

Parkbank, Abonnenten Beilage Heft 29

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Das aktuelle Heft ist zudem vollgestopft mit den Neuheiten der vergangenen Monate – und weil es so viele davon gab und nicht das gesamte Heft mit Neuheiten gefüllt werden sollte, wird die Liste im kommenden Heft fortgeführt.

Abonnenten können es der Jahreszeit angemessen entspannt angehen lassen; das Bastel-Extra ist diesmal eine universell einsetzbare Parkbank. Viel Spaß!

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9 Reaktionen zu “SNM Heft 29”

  1. Klaus Meyer Antworten

    Ein wieder recht ansprechendes Heft, so weit es die Bahn spezifischen Themen betrifft.

    Ansonsten sollte gelten: Schuster bleib bei deinen Leisten. Gemeint ist die verdrehte Begründung zur Kostensteigerung der Spur 0 Modelle. Wir haben einen starken Dollar durch schwächelnden Euro.

    Und außerdem finde ich das Editorial an den Haaren herbeigezogen und für eine Fachzeitschrift unpassend, somit verschenkter Platz.

    Beste Grüße
    Klaus Meyer

    • Robin Blümler Antworten

      Hallo Klaus,

      auch von mir 100% Zustimmung! Der Artikel über die Preissteigerung ist Küchentisch VWL und läßt die entscheidenden Gründe außer Acht wie Lohnentwicklung in D usw.

      Und das Editorial ist in der Tat an den Haaren herbeigezogen, was soll das in einer Modellbahnzeitschrift? Da will ich nicht über Trump, Merkel oder sonst einen Politiker lesen.

      Sonst recht gute Mischung, aber auch wenig spannendes…

      Viele Grüße

      Robin

      • Stefan Karzauninkat Antworten

        Vielen Dank für die offenen Kommentare! Mir war vollkommen klar, dass der politische Beiklang in Heft 29 nicht auf ungeteilte Begeisterung stoßen würde, aus unterschiedlichen Gründen. (Natürlich schalte ich auch kritische Kommentare frei.) Modellbahn ist ja schließlich eine wohlverdiente Flucht aus dem Alltag, wo man mit allerhand düsteren Meldungen konfrontiert wird – das will man im Hobby gerne ausblenden. Das ist vollkommen okay, aber so ganz ohne die Welt um uns herum geht’s manchmal doch nicht. Aber keine Sorge, das wird nicht zur Regel werden. Ich halt es mit Monty Python: „Look at the bright side of life“ (Widme dich den schönen Dingen des Lebens). Jo!

  2. Staudenfan Antworten

    Hallo Stefan,

    das ist wieder mal rundherum gelungen ein geniales Heft geworden!
    Tausend Dank an alle „Macher“ !!

    Gruß Thomas

  3. Frank / HH Antworten

    ..ich finde die Seite 3 (das Editorial) passend und stets lesenswert.

    VG
    Frank

  4. Es ist ja nicht so, dass sich Hobbys und Modelleisenbahner in einer Welt bewegen, die unpolitisch ist und mit Wirtschaft nichts zu tun hat. Jedes Hobby ist zwar ein wenig die Flucht in die heile Welt. Das ist legitim. Wer dabei aber Politik, Betriebswirtschaft und Welthandel als irrelevant ausblendet und nicht sehen will, wer unter welchen Bedingungen unsere Hobbyzutaten produziert, denkt nur an sein eigenes Kuschelkissen. Bürger sind die meisten „Menschen“ in Deutschland schon lange nicht mehr. Und so lassen sie sich auch behandeln. Lämmer mit Scheuklappen lassen sich leicht regieren, sie wollen ja nur ihre Ruhe haben. Das böse Erwachen kommt spätestens mit der Rente.

    Schön, dass Stefan hin und wieder die Ruhe stört. 🙂

  5. Christian Antworten

    Die Mischung bei der Berichterstellung der Anlage vom Kreideabbau zwischen Vorbild, Modellumsetzung, mit der Abhandlung der Situationen und den Einbezug der politischen Hintergründe hat mich angesprochen. Hut ab vor dem Mut der „etwas anderen Art“. Das Editorial fand ich passend in Bezug auf den Gedanken, was wäre wohl in Jena in den 80er passiert?…

    Viele Grüße
    Christian

  6. Dieter Klink Antworten

    sehen wir die Sache einmal so ,wird in den sogenannten Billigländer von unseren Herstellern nichts mehr
    produktiert , wie geht es dann weiter , was ist in dann in 2-3 Jahren ?
    Manche Großfirmen lassen schon seit langem in Fernost fertigen , nur billiger sind die Produkte nicht geworden.
    Wer mach hier den Reibach?

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