Heft 44 rollt an

Spur Null Magazin Heft 44

Spur Null Magazin Heft 44

Diese Woche wird Ausgabe 44 an die Abonnenten ausgeliefert, ab dem Wochenende ist sie auch im Bahnhofsbuchhandel zu haben. Die Internationalen Spur Null Tagen nutzten viele Hersteller dazu, sich und ihre Neuheiten auch ohne physische Messe vorzustellen – im Heft findet sich eine übersichtliche Zusammenfassung, darunter etliche Überraschungen.

In Spur Null sind Kunststoffbausätze für Gebäude rar, viele kommen aus den USA. Hans Wunder zeigt, wie man einen Amerikaner in die fränkische Eisenbahnlandschaft integriert und verrät den einen oder anderen kleinen Trick beim Bau.

Der Corona-bedingte Lockdown hat das gemeinschaftliche Leben vieler Vereine und Interessengemeinschaften weitgehend zum Erliegen gebracht. Viele haben sich moderner Kommunikationsmittel bedient, um trotzdem in Kontakt zu bleiben und auch Betriebstreffern abzuhalten, im Heft sind drei Beispiele, die Anregungen für die Zukunft bieten, auch über Alltagsbeschränkungen hinaus.

Ein Spur Null Newcomer hat ein Ausstellungs- und Betriebsdiorama gebaut und nebenbei ein kleines Lehrstück in Sachen Landschaftsbau und Tiefenwirkung geschaffen. Er hatte bislang hauptsächlich im Maßstab 1:220 und damit Z gebaut – wer es gewohnt ist, in solch kleinen Dimensionen zu gestalten, der verhilft einem Spur 0 Schaustück zu ungeahnter Detailfülle.

Genauso ins Detail gehend, aber viel höher fällt das Modell des Wasserturmes Leer aus, der auf der Vereinsanlage der der Eisenbahnfreunde Ostfriesland steht. Beeindruckende 105 cm misst das fertige Modell. Wer genau nach Vorbild bauen will, der muss halt manchmal ein wenig Anlauf nehmen und darf keine Höhenangst haben.

Die V100 ist das Arbeitspferd der DB in Epoche 3 und 4, das Lenz Modell wurde in hohen Stückzahlen an die Spur Null Freude verkauft und ist dementsprechend weit verbreitet. Wer sein Fahrzeug noch ein wenig weiter verfeinern und den Detaillierungsgrad auf die Spitze treiben möchte, der findet im 2. Teil der Reihe „V 100 in Perfektion“ eine Menge Anregungen, viele davon mit einfachsten Mitteln zu realisieren.

Die Baureihe 56 der DB war in großen Stückzahlen auf DB-Gleisen unterwegs, Lenz hat jetzt das Modell der Lok, die beim Vorbild eine Weiterentwicklung der Güterzuglok BR 55 war, vorgestellt. Im Heft findet sich eine ausführliche Vorstellung samt Test.

Aus einer anderen Ära stammt die Elektrolokomotive Re 6/6 der SBB. Sie war ab 1972 auf den Schweizer Gebirgsstrecken unterwegs. Die Firma Kiss Modellbahnen Schweiz, Nachfolgerin der Firma Kiss Modellbahnen Viernheim, hat mit diesem Modell ihr Erstlingswerk unter neuer Ägide vorgestellt. In Heft 44 sehen wir uns das Modell etwas genauer an.

Schreibtisch Heft 44

Schreibtisch Heft 44

Der Bau eines Ringlokschuppens in Spur 0 ist ein Großprojekt. Die Modellbahner des Spur 0 Team Ruhr-Lenne e.V. haben sich daran gewagt, ein solches Vorhaben in Angriff zu nehmen, und setzen dabei auf moderne Techniken wie Lasercut und 3D-Druck. Teil 3 des Bauberichtes behandelt die vorbildgerechte Gestaltung des Bodens und den Bau der Lokschuppentore.

Als Extra für Abonnenten gibt es diesmal einen Schreibtisch. Das Vorbild war in Blechausführung, das Modell ist aus hartem Bristolkarton gelasert. Ich habe seinerzeit meinen ersten Büroschreibtisch in einer ähnlichen Blechausführung beim Gebrauchthändler gekauft. Das Teil war so schwer, dass es nur zerlegt transportiert werden konnte, jede Mange blaue Flecken beim Transport gab es kostenlos dazu. Das Modell ist etwas leichter, braucht aber wegen der kleinen Teile auch etwas mehr Aufmerksamkeit. Viel Spaß beim Schmökern und Basteln!

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Das Spur Null Magazin gibt es jetzt auch komplett digital als App, wahlweise zu lesen auf dem Tablet, Smartphone oder auch PC. Mal gucken:

https://app.spurnull-magazin.de/

Man die App kostenlos herunterladen. Man kann einzelne Ausgaben erwerben, oder das bestehende Abonnement erweitern um eine digitale Version, um sie als Archiv immer dabei zu haben. Wer bereits ein Abo hat, der braucht nur eine formlose Mail an abo @ spurnull-magazin . de (ohne Leerzeichen) zu senden. Das neue Abo kostet 49,60 Euro, bereits entrichtete Beträge werden natürlich angerechnet. Im Kürze wird es auch für Abonnenten attraktive Archiv-Pakete für ältere Jahrgänge geben.  Bald mehr Informationen rund um die App und die Bezugsmöglichkeiten.

2 Reaktionen zu “Heft 44 rollt an”

  1. Heute bei mir eingetroffen. Wenn ein Vorwort (Sind wir feige?) die Sicht über die Modellbahn weise weitet, finde ich das gut. Und das gab es schon öfters in SNM. Einwandfrei!

    Wenn englische Begriffe in einem Artikel etwas umschreiben sollen, fände ich es prima wenn bei erstmaliger Erwähnung dieses Begriffs, er einmal „übersetzt“ eingeordnet wird. Hier Catwalk. Auch eine Suchmaschine konnte mir da mit einer Festlegung in Bezug zur Modellbahn nicht weiter helfen.

    • Stefan Karzauninkat Antworten

      Catwalk ist englisch für Laufsteg, und der umgangssprachliche Begriff für eine Bühne auf der die Models=Modelle sich präsentieren. Passt eigentlich wie Faust auf Auge, auch wenn wir bei der Modellbahn von ganz anderen Kurven sprechen 😉

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