Behelfspersonenwagen MCi 43 von Lenz ausgeliefert

Behelfspersonenwagen MCi 43 von Lenz

Behelfspersonenwagen MCi 43 von Lenz

Während des Zweiten Weltkrieges gab es zu Beginn der 1940er Jahre einen Mangel an Personenwagen. Da Stahl und andere Rohstoffe für die Kriegswirtschaft gebraucht wurden, musste eine einfache und kostengünstige Lösung gefunden werden, Komfort war zweitrangig. Auf Basis der Pläne für den großräumigen gedeckten Güterwagen Leipzig entstanden die MCi 43: Mannschaftstransportwagen (M) 3. Klasse (C), Durchgangswagen mit offenen Übergängen (i).

Auch nach dem Krieg blieben die Wagen lange in Benutzung, nach der Klassenreform umbenannt in MBi 43.

Das Modell von Lenz wird jetzt ausgeliefert. Drei Varianten stehen zur Wahl: Zwei Wagen mit DB Beschriftung und eine mit DR Beschriftung. Die Modelle haben alle digital schaltbare Innen- und Bühnenbeleuchtung, Stromabnahme über die Radlager und einen kleinen Strompuffer gegen flackerndes Licht bei Kontaktschwierigkeiten. Ein Wagen kostet 199,50 Euro.

In Heft 27, das im Dezember erscheint, wird der Wagen ausführlicher vorgestellt werden.

http://www.digital-plus.de/spur0-behelfs-personenwagen-mci.php

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4 Reaktionen zu “Behelfspersonenwagen MCi 43 von Lenz ausgeliefert”

  1. Jürgen Möller

    Interessanter Wagen, schönes Modell!

    Aber: Auf dem ersten Blick von außen sichtbar sind die innen liegenden „Rahmen“ der Fenster, die sicherlich der einfacheren Montage geschuldet sind, hier aber nicht hin gehören und den Gesamteindruck sehr stören.
    Eine wesentlich bessere Methode – allerdings auch etwas aufwändiger – wäre es gewesen, die Fensterrahmen dieses Wagens als separates Bauteil von außen in den Wagenkasten einzusetzen; und in diese Fensterrahmen werden dann von hinten, also von innen, die Fensterscheiben eingesetzt – glatt und ohne Kanten.

    Dass das alles keine Hexerei sondern durchaus realisierbar ist, hat Willy Ade schon in den 90ger Jahren mit seinen H0-Schnellzugwagen bewiesen (zB dreiteilige zu öffnende Fenster in den Mitteleinstiegwagen); und das ist für mich immer noch das bis heute unerreichte Maß aller Dinge. Insofern kann ich auch nicht nachvollziehen, dass unter dem Wagen – obwohl nicht sichtbar – fast alle Bauteile exakt nachgebildet sind, man sich im sichtbaren Bereich aber mit einer sehr einfachen Lösung zufrieden gibt.

    Irritiert hat mich außerdem, dass ich als Schraubenkupplungsfahrer nicht ohne weiteres die Lenz-Schraubenkupplung verwenden kann. Der Kupplungshaken rastet nicht ein, kann also leicht wieder herausgezogen werden. Man kann dem natürlich leicht abhelfen, aber was soll das? Hat Herr Lenz etwas gegen Schraubenkupplungsfahrer, die die Lenz-Kupplung immer gleich ausbauen und entsorgen?

  2. Stefan Karzauninkat

    Meine Güte! Eine Verschwörung! Gegen Schraubenkupplungsfahrer! Weil mal was nicht genau passt… au weia.

  3. Jürgen Möller

    Nein, keine Verschwörung! Nur , es gibt hier keine Smileys, um meinen letzten Satz als Glosse kenntlich zu machen.
    Außerdem passt der Haken, nur er rutscht sehr leicht wieder heraus.