Mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz lassen sich inzwischen vergleichsweise leicht Personen und Charaktere erschaffen. Marco Bergs hat es sich aber nicht einfach gemacht, sondern sein Figurenprojekt in ein geschichtliches Umfeld gesetzt. Das Thema sind junge Frauen in der Nachkriegszeit. Fünf ganz verschiedene Figuren werden im 3D Druck hergestellt und in unterschiedlichen Maßstäben angeboten.
Es wurden aber nicht nur Figuren erschaffen, sondern unter dem Label Tinylives gleich eine Persönlichkeit und Geschichte dazu. Diese sind genau wie die Namen fiktiv, repräsentieren aber die Vita vieler junger Frauen im Nachkriegsdeutschland der 1940er und 1950er Jahre.
Die Webseite verrät den umfassenden Einsatz von KI für die Bild-, Text-, und Figurenerstellung, was der authentischen Wirkung aber nicht entgegen steht. Die Geschichten sind zwar erfunden, passen aber in das Modellbahnkonzept „Könnte so gewesen sein“.
Die Frauen in unterschiedlichen Posen tragen typische einfache Kleider der Nachkriegszeit, wie sie teilweise bis in die 1970er Jahre auf dem Land und bei Arbeiterinnen verbreitet waren. Im Unterschied zu anderen Anbietern sind die Figuren bereits von den drucktechnisch bedingten Supports befreit. Eine unbemalte Figur kommt im Maßstab 1:45 auf 8,90 Euro.


