Sommer, Sonne, Stromberg 2019

Auch dieses Mal passte der Name des FREMO-Treffens wieder wie die Faust aufs Auge. Denn vom 20. bis 23.06.2019 war im ganzen Land kein Wölkchen am Himmel zu erblicken. Eigentlich lädt das Wetter mehr zum Strandbesuch und Baden ein, als zu einem Fahrtreffen, dennoch entschieden wir uns wieder gemeinsam Modellbahn Betrieb zu machen.

Die hohen Temperaturen in der Deutscher-Michel-Halle ließen den Aufbau dieses Mal zu einem Kraftakt werden. Am späten Abend war jedoch alles startklar für die erste Fahrplansession am nächsten Morgen.

Streckenbeschreibungen

Die Regelspur startete vom Abstellbahnhof A2 vorbei an dem Industrieanschluss der „LacuFa“ nach „Sternberg“, von wo auch der Streckenzweig in die 0e Übergabestelle „Liamsburg“ führte. Nach „Sternberg“ ging es auf der Hauptstrecke weiter über den Anschluss „Tauki AG“ nach „Thelbach“ und „Deckeringen“. In „Quasseldorf“ teilte sich die Strecke abermals, in der es einmal über den sogenannten „Bayerischen“-Ast über die neuen Modul-Bahnhöfe „Altneihaus“ und „Höllengerst“ zum Abstellbahnhof Kleinert ging. In der anderen Richtung führte die Strecke über „Blumenfeld“ nach „Thoraboden“, der auch gleichzeitig die Übergabestelle in das neu dazu gekommene 0m Land war. Im Anschluss daran folgte der Abstellbahnhof A1.

Im 0e Land, das durch „Liamsburg“ bzw. „Werkelburg“ mit der Regelspur verbunden war, ging es nach „Achternbusch“, „Mattoni“, „Desperation Coal Mining“ über „Diamond Springs“, der „Slater Mine“ und „Little Italy“ nach „Bear Creek“.

Oder man nahm aus „Werkelburg“ die andere Richtung und kam dann durch „Moulin Du Champs“ in eine Art Ringgleis, über die dann die ganzen anderen 0e Betriebsstellen angefahren werden konnten. Was eine wirklich klasse Idee war.

Betrieb

Während bei der Regelspur in bewährter Weise nach Fahrplan gefahren und jeder Zug am nächsten Bahnhof von den jeweiligen Fahrdienstleitern angemeldet wurde, ging man im 0e Land neue Wege.

Man koordinierte den ganzen Zugverkehr per Zugleitbetrieb(ZLB) von einem Leitstand aus. An wichtigen Betriebsstellen im 0e Land standen Telefone, von wo aus sich die Zugführer telefonisch beim Fahrdienstleiter gemeldet haben. Der Fahrdienstleiter schaute dann auf den Lageplan, der sich auf einem Flipchart befand, wo die Züge mittels kleiner Magnettafeln dargestellt wurden, ob die Strecke frei ist und wie weit der Zug fahren kann. Diese Koordination durch einen Zug-Leitstand funktionierte außergewöhnlich gut, sodass dieses System bereits ausgebaut wurde.

Zukünftig werden bis zu 16 Züge mit diesem System durchs 0e-Land fahren können.

Insgesamt gesehen war dieses Treffen wieder ein voller Erfolg, denn der gemeinsame Fahrbetrieb macht unter Freunden einfach irre viel Spaß. Auch die Teilnahme der Schüler einer Modellbahn AG der IGS Stromberg, die mit ihren teils selbst gebauten und von anderen Spur Nullern übernommenen Modulen wieder aktiv am Treffen teilnahmen, waren wieder eine Bereicherung für dieses Treffen.

Weitere Bilder dieses Treffens sind auch im SNM-Forum zu finden.

Text und Bilder: Thomas Zube

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