Basteltipp: Farbe aufrühren

Wer seine Modelle lackiert, hat sicher eine Sammlung von kleinen Revell- oder Humbrol Farbdöschen oder solche anderer Hersteller in der Werkstatt stehen. Bevor die verwendet werden, muss die Farbe aufgerührt werden. Ja, diesmal gerührt, nicht geschüttelt, denn das reicht nicht zum Durchmischen. Hiermit geht das ganz einfach:

Der Farbquirl

Der Farbquirl

Das Aufrühren der Farbe in den kleinen Farbtöpfen ist mit dem Rührhölzchen ein langweiliges Geschäft. Fast jeder hat so eine kleine Bohrmaschine, die man in der Drehzahl regeln kann. Aus einem 2mm – Rundmaterial habe ich ein golfschlägerartiges Gebilde gebogen.

Farbquirl in der Bohrmaschine

Farbquirl in der Bohrmaschine

Das Rundmaterial passt prima in das Bohrfutter einer Kleinbohrmaschine. Also gut festschnallen und dann kann man mit langsamer Geschwindigkeit die Farbe aufrühren. Geht deutlich einfacher als das manuelle Rühren. Das Prinzip kennt man von den „großen“ Malern, die rühren auch nicht mehr von Hand (es sein denn, der Lehrling hat was ausgefressen).

Aber Vorsicht: Vor dem Herausheben des „Quirls“ unbedingt Maschine ausschalten! Und auch danach den Finger weit weg vom Einschaltknopf! Ansonsten sieht die Umgebung (und das Hemd) ziemlich gesprenkelt aus!

 

4 Reaktionen zu “Basteltipp: Farbe aufrühren”

  1. Moritz

    Hallo Bernd!
    Guter Tipp!
    Der ist“gekauft“…
    Viele Grüße!
    Moritz

  2. Und unbedingt das Farbtöpfchen sehr gut festhalten! Die Unwucht des „Quirls“ ist nicht zu unterschätzen….

    Viel Erfolg
    Helmut Eßlinger

  3. Einen ähnlichen Quirl habe ich seit längerem im Einsatz und ihn mit einem alten Filmdosendeckel erweitert. Einfach ein Loch in den Deckel machen, er passt genau auf die Humbrol-Blechpötte. Hilft sehr gut gegen Spritzer….(oder andere passende Deckel nehmen)

  4. Es geht auch noch einfacher:
    Einfach eine Büroklammer einseitig aufbiegen und in die Maschine einspannen.
    Bei den geringen Kosten kann man sich auch das Reinigen hinterher sparen….