Mit der Spur Null ins „Zwergenland“

Ein Team aus drei Spur Null Gruppierungen, der Stammtisch Hannover und der Stammtisch Weserbergland, zusammen mit einem Mitglied des N-Bahnerkreises und zusätzlichen Einzelkämpfern veranstaltete am letzten Wochenende im Januar ein gemeinsames Fahrtreffen. Ort des Geschehens war die Aula einer Grundschule, die durch persönliche Kontakte zur Schulleitung fürs Wochenende gemietet werden konnte.

Die Organisation konnte im Team über einen Konferenzraum des SNM Forums erfolgen, wo Details zu den Teilnehmern, zum Aufbauplan, dem Fahrplan und natürlich das Drumherum beratschlagt und beschlossen wurden, so dass alle Teilnehmer immer den aktuellen Stand der Planung verfolgen konnten. Über 100 Meter Modullänge konnten verplant werden.

Naturgemäß bedarf der Modulplan immer etwas mehr Aufmerksamkeit. Eine Besonderheit war, dass die Stammtische ihre Gleisoberkante auf 130 cm festgelegt haben, die mitfahrenden Gäste ihre Module aber mit 110 cm Gleishöhe betreiben.

Die Modulisten aus Schleswig Holstein hatten in der Vergangenheit schon mehrere Modultreffen mit gemischten Modulhöhen veranstaltet und daher eine Lösung parat: In Gemeinschaftsarbeit entstand eine fünf Meter lange Rampe, die den Höhenunterschied mit einer sanften Steigung überbrückt. Alle Züge schafften problemlos den Anstieg, ein Nachschieben war nicht nötig.

Gefahren wurde erstmals in der Konstellation mit Frachtkarten und Fahrplan. Nach anfänglicher Skepsis waren alle Teilnehmer von dem System sehr angetan; auch wenn es die eine oder andere Verspätung gab, waren sich doch alle einig, dass „Spielen mit Sinn“ und Betrieb angelehnt ans Vorbild viel Spaß macht.

Im Zuge der Gespräche rund um den Betrieb fiel irgendwann der Begriff „Zwergenland“ für den Streckenabschnitt, der auf 110 cm Höhe verläuft, und schon hatte das Teilstück seinen Spitznamen weg: Vom Fiddleyard ging es über mehrere Zwischenbahnhöfe über die Rampe ins Zwergenland und dann über weitere Zwischenbahnhöfe bis zum Endbahnhof.

Die Konstellation hat sich bewährt, und die Teilnehmer werden sicher nicht das letzte gemeinsame Fahrtreffen veranstaltet haben. Die Planung solcher Veranstaltungen mit mehreren Gruppen soll in Zukunft durch das Spur Null Netzwerk noch weiter vereinfacht werden.

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