KM1 kündigt neuen Kühlwagen an

KM1 Tnfhs32 Messinghandmuster (Foto: KM1)

KM1 Tnfhs32 Messinghandmuster (Foto: KM1)

Seit der Spielwarenmesse 2020 hat sich KM1 als Spur 0 Produzent mit einem ambitionierten Programm positioniert. Zusätzlich zu den fünf avisierten Güterwagentypen kommt jetzt der Kühlwagen Tnfhs32. Dieser ist auch für die Spur 1 angekündigt, und da macht es wohl Sinn, beide gleichzeitig zu produzieren.

Das Modell wird wie bei KM1 üblich komplett in Messing hergestellt: Gehäuse, Anbauteile, Bremsanlage. Es kommt mit gefederten und kugelgelagerten Achsen und Schraubenkupplung, die gegen NEM Kupplung austauschbar ist. Es gibt Ausführungen mit und ohne Bremserbühne mit leicht unterschiedlichem Kastengerippe.

13 verschiedene Lackierungs- und Beschriftungsvarianten sollen kommen, von Epoche II über IIc (Brit-US-Zone), Epoche III und auch IV: „Seefische“, „Interfrigo“ stehen genauso auf dem Programm wie neutral weiße und der eine oder andere Brauereiwagen. Zusätzlich kann bei den meisten Ausführungen eine von drei Wagennummern gewählt werden, wodurch die Zahl der möglichen Betriebsnummern auf 33 Stück steigt.

Der Preis beträgt 220,- Euro; es gibt bis zum 18. September einen Vorbestellrabatt von 10%, so dass das Modell für 198,- Euro bestellbar ist. Der Wagen steht auf der KM1 Webseite auf 40% Fertigstellung, „In Konstruktion“, wie auch alle anderen Modelle. Ein Erscheinungsdatum wird noch nicht genannt.

Kühlwagen bei KM1

8 Reaktionen zu “KM1 kündigt neuen Kühlwagen an”

  1. Hallo,

    wow, ein Güterwagen komplett aus Messing für unter 200,- € (Vorbestellpreis). Respekt!
    Da kann man sich auf was freuen.

    Grüße
    Thomas

  2. Hans-Christian Antworten

    Ich hoffe nur, dass die Preisentwicklung ein Scherz ist.
    Glauben die Hersteller allen Ernstes, dass Mehrzahl der Spur Müller diese Preise zahlen werden. Glaubt man in den Chef-Etagen, so die Attraktivität dieser Spur aufrecht zu erhalten? Der Waggon rollt nur und kann nichts.
    Diese Preisentwicklung wird der SpurNull über kurz oder lang das Genick brechen und dann ist die gesamte Arbeit zur Wiederbelebung der SpurNull in den letzten Jahren umsonst gewesen, denn viele werden sich dies nicht mehr leisten können.

    Das ist nur meine Meinung

    • Es wäre eine Wohltat für sicher nicht wenige Leser, wenn man sich seitens dieser hier immer wieder auftretenden “Experten” in Sachen Betriebswirtschaft, Kostenrechnung und Marketing mit Kommentaren zu einer Materie zurückhalten würden, von der sie offensichtlich nichts verstehen.

      Der Verkaufspreis von brutto 200,– bedeuten für den Hersteller lediglich einen Nettoerlös von 169,– Euro. Dafür muss das Teil recherchiert, konstruiert, produziert, verpackt, transportiert und last but not least vermarktet werden. Dass jeder Unternehmer dazu noch alle möglichen geschäftlichen Risiken zu tragen hat und auf Dauer einen Gewinn erwirtschaften muss (nicht kann!), sei nur mal am Rande erwähnt. Dass so ein Messingmodell in dieser Qualität zu einem solch erstaunlich günstigen Preis angeboten werden kann, finde ich nun wiederum erstaunlich – um das Wort “Scherz” zu vermeiden.

      Wenn man sich die Entwicklung von KM1 in den letzten Jahren einmal betrachtet, dann kann Herr Krug und sein Team nicht alles falsch gemacht haben. Allen Besserwissern, Neidern und gehässigen Kommentatoren zum zum Trotz. Freuen wir uns also auf noch viele, schöne und erschwingliche Modelle in Spur 0. Man darf gespannt sein, ob der Markt die Entwicklung annimmt. Dies nennt man im Volksmund übrigens Marktwirtschaft.

      Freundliche Grüße an alle Spur Nuller
      Michael

      • Rainer Krug Antworten

        In der Tat, Michael, so ist es. Es ist schon bedauerlich, dass manche Spurnuller anscheinend nicht den herstellungstechnischen Unterschied zwischen Kunststoff- und Messingmodellen und die damit verbundenen erheblichen Kosten- und Preisunterschiede ermessen können. „Rolls Royce für alle zum Aldi-Preis“ scheint hier die Devise zu sein. So kommen Qualitäts- und Wertigkeitselemente leicht unter die Räder. Und wer sich erinnert: Es gibt in der Spur 0 ausgesprochen wenige Wagenmodelle in Ganzmetall-Ausführung. Deshalb Dank an KM1 für das Angebot. Hoffentlich gibt es genügend Nachfrage für die Produktion.

        Viele Grüße von Rainer

  3. Christoph Antworten

    Moin Michael,

    DANKE für die klaren Worte. Wer sich das Modell nicht leisten kann oder will, der soll es einfach lassen!!!

    Grüße und frohe Pfingsten
    Christoph

  4. Hallo zusammen,

    in Zeiten, in denen schon Güterwagen aus Kunststoff 200,- € und mehr kosten, finde ich den Preis von KM 1 für einen Wagen aus Messing (okay, Vorbestellpreis) schon recht günstig, aber nicht niedrig! Aber hier jetzt über die Preisentwicklung in der Spur 0 zu lamentieren, das führt nur zu einem, nämlich zu polarisierenden Aussagen. Schaut Euch lieber die Preise für andere Güterwagen in der Spur 0 an und entscheidet, ob der Wagen was für Euch ist oder nicht. Aber Sprüche über das finanzielle Leistungsvermögen oder die Bereitschaft, so einen Preis zu zahlen, schaden doch nur der Spur 0.

    MfG und frohe Pfingsten,
    Stefan

    • Michael Trux Antworten

      Hallo Stefan,

      ich verstehe nicht so ganz, warum man mit einer Diskussion über die Angemessenheit und/oder die Bereitschaft einen Preis für eine bestimmtes Produkt zu bezahlen”der Spur 0 schaden” soll ?
      Zum Verkaufspreis des o.g. Kühlwagens sei an dieser Stelle lediglich noch angemerkt, dass die Firma Schnellenkamp bereits im Jahr 2013 einen vergleichbaren Kühlwagen in Kunststoff/Metall-Mischbauweise für € 250 – 270 (je nach Ausführung) angeboten hatte. Meiner Erinnerung nach ist seinerzeit auch keine Diskussion darüber entbrannt, ob dieser Preis nun angemessen ist oder nicht. Gekauft wurde er offensichtlich trotzdem.

      Weiterhin allen Spur Nullern viel Freude an unserem schönen Hobby

      Michael

  5. Hallo zusammen,

    na Halleluja, da habe ich anscheinend einen Nerv getroffen. Nachdem ich in den letzten Tagen mich persönlich angreifende Mails erhalten habe, wollte ich mich hier nochmal zu Wort melden und mein Entsetzen über die vorhandene Intoleranz gegenüber anderen Meinungen kundtun. Mir wurde in den Mails geraten, …” wenn du Dir das nicht leisten kannst, dann lass das Hobby sein”. Wer solche Aussagen tätigt, der in meinen Augen schlicht weg das Hobby Modellbahn nicht verstanden. Diese Personen haben sich weder über meine Person kundig gemacht, so was ich selbst im Bereich der Spur0 mache. Und ja ich muss lange sparen, um mir eine 2500,- € Lok leisten zu können, aber ich mache dies aus Leidenschaft. Und weil ich so eingestellt bin, denke ich auch an die SpurNuller, die vielleicht nicht so das dicke Portemonnaie haben. Das nennt man Solidarität. Aber wenn die kundgetanene eigene Meinung in persönlichen Angriffen auf meine Person münden, dann hört der Spaß auf. Sollte derjenige sich nach erfolgter Recherche über meine Person nicht bei mir entschuldigen, behalte ich mir vor, diese Mail weiterzuleiten und den Inhalt zu melden.

    Mit freundlichen Grüßen
    Hans-Christian

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.